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13/... den Sturm im Gesicht
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"Quicker than a Ray of Light" (Madonna: Ray of Light)
Wer eilt so geschwind durch Nacht und spät? Nachthase! Und fühlt ein dunkles Sehnen, das niemals vergeht. Nachthase hat sich auf die Traumreise begeben; auf die schnelle Suche nach anderen Lebewesen - Bestien womöglich? - der Nachtwelt.

Nachthase - cool. Und allein! Er ist schnell. Er muss es sein ... Nachthase ist schneller als das Licht, denn Lichtstrahlen gibt es da unten ja auch überhaupt nicht. Er fühlt "eine mit Schatten zerhackte Dunkelheit, große Traurigkeit mit unklarem Ursprung", trägt seine vorübergehend fatalistische Grundstimmung in die Ebenen am Rande des Ruin, kreuzt die Zahnpuszta, vermeidet das Qualtal. Und läuft, und läuft, den Sturm im Gesicht.

Sturm flüstert: "Lieber, halt ein! Sei zufrieden, mit dem, was du hast, hier ist niemand mehr - mach eine Rast. Nachthase, hörest du nicht?" Doch er will nicht, was Sturm ihm verspricht. Seine scharfgesichtigen Augen erspähen die Furt im Wäldchen der Zeternden Zedern. Es ist ein Nachtflug, Haken schlagend, den Mondfluss kreuzend. Mit einer fast provokativen Nonchalance ignoriert er die windigen Einflüsterungen.

Er will gerade (fast schon wieder belustigt) denken: "Ist meine Suche von vorneherein zum Scheitern verurteilt?" Da gibt es doch diesen Schein in der Mitte der Luft - er ist an der Himmelsöffnung, von der die alte Mär geht. Dort sieht er - überrascht und dennoch weltversöhnt nun - den alten Folianten auf dem geschrieben steht: B E S T I A R I U M. Und wohl auch noch mehr, aber das können in der Mitte selbst diese Augen nicht erkennen ...

(Special thanx to JWvG)
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